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Roman im Selfpublishing – Fazit 2

Debütroman im Selfpublishing: Fazit, Teil 2

30. Juni 2022/1 Kommentar/in Verlag oder Selfpublishing/von Harald Stuckmann

Trotzdem, nach über einem Jahr Auseinandersetzung mit der Buchszene meine ich, unterschiedliche Marktstrukturen für Verlagsveröffentlichungen und einem Debütroman im Selfpublishing zu erkennen.

Nach dem, was ich gesehen und erlebt habe, ist das Interesse an Debütautoren bei den größeren und großen Verlagen beschränkt bis nicht vorhanden. Diejenigen, die hier mit ihrem ersten Buch veröffentlicht werden, haben entweder an anderer Stelle literarisch auf sich aufmerksam gemacht, oder wenigstens ihr Name ist so bekannt, dass er als Verkaufsargument Relevanz besitzt. Überspitzt könnte man sagen: Indem die Verlage erst mit hochpreisigen gebundenen Ausgaben, Hörbüchern und unwesentlich günstigeren eBooks den Rahm abschöpfen und dann Monate später das billigere Taschenbuch nachschieben, bedienen sie eine bibliophile Gruppe von Lesern, die literarisch hohe Ansprüche und einen Bücherschrank hat, in dem diese Kleinode der Schreibkunst langfristig ihren Platz finden.

Die Buchhandlungen stützen zumindest unterbewusst diese Abschottung. Sie stöhnen sowieso unter der kaum zu bewältigenden Menge von Verlagsveröffentlichungen und haben ebenfalls wenig Interesse an noch mehr Büchern, die im Zweifel aufwändig bestellt werden müssen und nicht remittierbar sind.

Der Bereich des Selfpublishing hat eine Art Parallelwelt dazu entwickelt. Der „professionelle“ Teil dieser Szene besteht aus langfristig erfolgreichen Selfpublishern, die nicht daran denken, sich mit einem Verlag einzulassen und eine völlig andere Zielgruppe im Visier haben. Oft erscheinen ihre Bücher ausschließlich als eBook im Niedrigpreissegment. Außerdem sind diese eindeutigen Genres zuzuordnen, überwiegend Fantasy, Science-Fiction, Romance oder Thriller. Wichtiges Erfolgselement ist der Seriencharakter. Das Identifikationspotenzial bleibt dem Leser über das Ende des einzelnen Buchs erhalten, wobei die Mehrzahl der Leser Frauen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren sind.

Wer sich jetzt an die Blütezeit der Bastei-Heftromane in den 60ern und 70ern mit Silvia-Gold, Courths-Mahler, Perry Rhodan oder Jerry Cotton erinnert fühlt, liegt nicht falsch. Die Ähnlichkeit findet sich dabei mehr in der einfachen Lesbarkeit und in den vorhersehbaren Geschichten als im Umfang, der bei den Heftromanen ja knapp bemessen war.

Das mag auf den ersten Blick überspitzt und ein wenig arrogant klingen, aber mein Eindruck wurde immer wieder bestätigt. So erzählte mir Herr Zum Winkel während seiner einstündigen „Kreativberatung“, wie er es nennt, von einem Selfpublisher, der pro Jahr sieben Bücher schreibt und damit 70 TSD EUR pro Monat verdient. Egal ob das stimmt oder ob da bei ihm ein paar Zahlen durcheinander geraten sind, der Satz „Masse statt Klasse“ bekommt hier nochmals eine ganz andere Dimension.

Zwischen diesen beiden Welten klafft eine Lücke. In der finden sich die Debütautoren wieder, die in ihrem Roman eine eigene Geschichte erzählen, welche sich weder einem eindeutigen Genre zuordnen lässt, noch im Blick auf eine definierte Zielgruppe konzipiert ist.

Das Selfpublishing hat die Buchszene ohne Zweifel demokratisiert. Heute kann jeder einen Roman oder ein Sachbuch schreiben und veröffentlichen. Aber das ist nur die halbe Sache. Ein Buch will auch verkauft und gelesen werden, und da ist gar nichts mehr demokratisch. Da herrschen bestehende Strukturen und der Markt.

In der Konsequenz verheißt das für den Autor eines Debütromans mit literarischem Anspruch nichts Positives. Ohne Namen, Referenzen oder Verbindungen hat er bei den Verlagen keine realistische Chance, und als Selfpublisher bewegt er sich in einem Marktumfeld, das ihm bestenfalls mit Neugier, schlechtestenfalls mit Missachtung begegnet.

Aha, da schreibt einer, der sich mit dieser misslichen Situation auskennt. Richtig! Wenigstens etwas. Chicago-Chevy-Charleston verkauft sich zwar, aber weit entfernt von vierstelligen Absatzzahlen, ab denen es bei Verlagen erst wirtschaftlich wird. Immerhin bin ich kein Verlag, und das Buch ist erst seit einem halben Jahr auf dem Markt. Da geht noch was.

Außerdem habe ich den Vorteil, einen erheblichen Teil meines Erfolgs über die persönliche Befriedigung definieren zu können, die ich während des Schreibens und dem Veröffentlichen des Romans erfahren habe.

Nichtsdestoweniger überlegt der Autor, aber auch der Verkäufer in mir, was er bei einem eventuellen weiteren Buch besser machen könnte. Die Situation ist schon mal eine andere. Es ist das zweite Buch und damit kein Debüt. Es gibt Rezensionen und es gibt Verkaufszahlen vom Erstlingswerk, die eine Hochrechnung erlauben, wie diese bei einem Verlagsvertrieb ausgesehen hätten. Ich denke oder ich hoffe, dass so die Reaktion bei den Verlagen positiver wäre. Jedenfalls würde ich deutlich früher auf eine Literaturagentur zugehen, also bereits zu einem Zeitpunkt, wenn der Plot, ein ausgefeiltes Exposé und vielleicht die ersten beiden Kapitel vorliegen. Sollte es dann wieder nichts werden, bleibt die Option, das ganze Projekt auf den Prüfstand zu stellen, bevor es richtig an die Arbeit geht.

Auf keinen Fall werde ich mir einen Protagonisten basteln, der für eine Buchserie in einem gängigen Genre taugt.

__________

EPILOG

Vor wenigen Tagen habe ich meine befreundete Buchhändlerin getroffen. Sie erzählte von einer Kundin, die mein Buch gekauft hatte. Die Dame wäre eine Woche später wiedergekommen und hätte gefragt, ob sie sich daran erinnern könnte, dass sie dieses Buch gekauft hätte?

»Und, fand sie es furchtbar und wollte es umtauschen?«, fragte ich meine Bekannte.

»Im Gegenteil. Sie war völlig begeistert und fragte, ob es mehr von dir gäbe oder wenigstens was Ähnliches!«

Was will ein Debütautor mehr …

__________

Letzter Beitrag: Debütroman im Selfpublishing: Fazit, Teil 1

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Schlagworte: Chicago-Chevy-Charleston, Debütautor, Leserzielgruppe, Literaturagentur, Selfpublishing, Verlag
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https://schreiben.harald-stuckmann.de/wp-content/uploads/2022/06/fazit-2.jpg 850 2000 Harald Stuckmann https://schreiben.harald-stuckmann.de/wp-content/uploads/2022/03/harst_logo.svg Harald Stuckmann2022-06-30 12:06:042022-06-30 12:11:08Debütroman im Selfpublishing: Fazit, Teil 2
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1 Kommentar
  1. Bert Oberholz
    Bert Oberholz sagte:
    30. November 2023 um 17:12

    „Was will ein Debütautor mehr …“

    Auch ich bin ein Debütautor und habe vor kurzem meinen Science-Fiction-Roman veröffentlicht. Dieses Genre ist ein schwieriges Feld, das ich nicht freiwillig gewählt hätte. Aber was soll man machen, wenn einen die Inspiration dorthin treibt und man sie nicht verlieren will?

    Nach der Ochsentour durch Verlage und Agenturen bis hin zur persönlichen Bewerbung mit meiner „Privatlektorin“ auf der Frankfurter Buchmesse stellte sich eine gewisse Ernüchterung ein. Auch, weil ich so gut wie keine Rückmeldung bekam, geschweige denn eine, die sich auf mich oder meinen Roman bezog. Auf der Messe fand ich naturgemäß nur Vertriebspersonal.

    Den letzten Anstoß in Richtung Self-Publishing gab mir dann ein Interview mit der Programmleiterin Populäre Belletristik des Piper Verlags (https://www.youtube.com/watch?v=BKqZLTPhDNs), das mich ernüchterte. Zumindest was die Chancen auf eine Veröffentlichung bei einem Verlag betraf. In dem Video erhält man eine gute Einsicht, wie die (Nicht-)Auswahl in einem Verlag erfolgt und welche Unsicherheiten gerade beim Umgang mit dem Genre Science-Fiction bestehen, das ja immerhin auch zum Genre “Populäre Belletristik“ zählt.

    Das Schreiben hat mir auch viel Spaß gemacht und mir Zufriedenheit und Selbstvertrauen gegeben. Mein Ziel war es, mein eigenes Buch „mit ISBN“, also nicht aus dem Copy-Shop, in den Händen zu halten. Diesen Wunsch habe ich mir über den Selbstverlag erfüllt. Alles darüber hinaus ist für mich Luxus. Immerhin, bei Verkaufszahlen im unteren dreistelligen Bereich, weiß ich, dass meine Leserschaft nicht nur aus Familie, Freunden und Verwandten bestehen kann.

    Interessant fand ich übrigens Ihre Erwähnung von Murakami und Grisham an anderer Stelle in Ihrem Blog. Gerade diese beiden Autoren sind auch für mich DIE zeitgenössischen Referenzen für gutes Schreiben und Erzählen (jeder auf seine Art…).

    Über den Eintrag zur automatischen Textanalyse bin ich erst gestern auf Ihren Blog gestoßen und werde mich hier weiter umsehen. Vielen Dank dafür.

    Liebe Grüße

    Bert Oberholz

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Auf diesem Blog teile ich meine Erfahrungen mit Schreiben, Veröffentlichen und Verkaufen eines Debütromans im Selfpublishing.

Alle erschienenen und kommenden Beiträge gibt es bereits als eBook mit dem Titel „Der Debütroman im Selfpublishing – Erfahrungen beim Schreiben, Veröffentlichen und Verkaufen“.

Neuerscheinung:

Daisy Montana Titel

Daisy Montana - Ein Wissenschaftsthriller über Künstliche Intelligenz; Taschenbuch und eBook, ca. 320 Seiten; ISBN 978-3-7693-0297-4; online oder im Buchhandel;

Neueste Beiträge

  • Hörbuch herstellen und vertreiben 3. Februar 2025
  • Amazon Advertising – Erfahrungen eines Autors 26. Oktober 2024
  • Books on Demand: Neue Erfahrungen – Hardcover-Ausgabe mit Schutzumschlag 8. Oktober 2024
  • Daisy Montana – mein zweiter Roman, ein Wissenschaftsthriller 20. August 2024
  • Die Entscheidung – Love Between the Pages (Schreibwettbewerb) 17. März 2024

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Neuer Blogbeitrag: „Hörbuch herstellen und vertrei Neuer Blogbeitrag: „Hörbuch herstellen und vertreiben“

Das Hörbuch liegt im Trend. Der Anteil von Menschen, die regelmäßig Hörbücher hören, steigt stark und stetig an. Waren es 2017 noch 18%, die mindestens einmal im Monat zum Hörbuch griffen, waren es 2024 bereits 46%, also zweieinhalb Mal so viele. Das mag mit dem wachsenden Angebot zu tun haben, aber sicher auch damit, dass beim Hören die Augen nicht gebraucht werden. Dadurch lassen sich Hörbücher beim Autofahren, während des Sporttrainings oder parallel zum Staubsaugen konsumieren.

Kein Wunder, dass auch mehr und mehr Selfpublisher mit dem Gedanken spielen, das eigene Buch zusätzlich als Hörbuch zu veröffentlichen. Nur, wie macht man das in der Praxis?

Die Antwort darauf im BLOG auf meiner Webseite:

schreiben.harald-stuckmann.de

Daisy Montana - Ein Wissenschafts-Thriller, 316 Seiten Spannung auf den Flüssen und in den Bergen Montanas. Als eBook und Taschenbuch bei amazon und im Buchhandel - und seit kurzem als Hörbuch, gesprochen von Kaja Sesterhenn

#hörbuch #hörbücher #hörbuchtipp #hörbuchliebe #hörbuchverlag
"Daisy Montana" als eBook, als Taschenbuch und jet "Daisy Montana" als eBook, als Taschenbuch und jetzt auch als Hörbuch, gelesen von Kaja Sesterhenn.

Hier ein kleiner Appetizer … 🍱🌲🌲🌲🐻

Webseite und Blog des Autors:
https://schreiben.harald-stuckmann.de
Neuer Blogbeitrag „Amazon Advertising – Erfahrunge Neuer Blogbeitrag „Amazon Advertising – Erfahrungen“

Beim zweiten Buch ist man in vielerlei Hinsicht klüger als beim ersten, gerade was das Außenrum angeht. Das schützt aber nicht vor neuen Erfahrungen, vor allem wenn man sich bewusst auf sie einlässt.

Meine Bemühungen, einen Verlag für Daisy Montana zu interessieren, waren ebenso vergeblich wie beim ersten Buch. Ich hatte nichts anderes erwartet. Mein Plan ging jetzt dahin, den Vertrieb auf ein preislich attraktives eBook und auf Amazon Select inklusive Kindle Unlimited zu konzentrieren. Außerdem lief noch die Bewerbungsfrist für den Kindle Storyteller Award 2024. Für eine schnelle Sichtbarkeit und ein gutes, zumindest vierstelliges Bestseller-Ranking im Kindle-Shop war ich bereit, Geld in die Hand zu nehmen und in zwei, drei ordentlich ausgestattete Amazon Advertising Kampagnen zu investieren.

Den ganzen Artikel im BLOG auf meiner Webseite: 

schreiben.harald-stuckmann.de

Daisy Montana - Ein Wissenschafts-Thriller, 316 Seiten Spannung auf den Flüssen und in den Bergen Montanas. Als eBook und Taschenbuch bei amazon und im Buchhandel.

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Neuer Blogbeitrag „Books on Demand: Neue Erfahrung Neuer Blogbeitrag „Books on Demand: Neue Erfahrungen – Hardcover-Ausgabe mit Schutzumschlag“

Noch bevor ich den letzten Satz meines zweiten Buchs "Daisy Montana" geschrieben hatte, war mit klar, dass ich den Vertrieb dieses Mal ausschließlich über Amazon KDP machen will. Einer der Gründe war, dass bspw. BoD (Books on Demand) in den drei Jahren, in denen sie die Taschenbuchausgabe meines ersten Romans verkauften, mir knapp 70 EUR Tantiemen bezahlt haben und die kamen größtenteils ebenfalls von Amazon, die das BoD-Taschenbuch auch vertrieben.

In Sachen Vertrieb wollte ich also nicht mit mehr BoD ins Boot, aber was die Herstellung von Büchern angeht, war mein Vertrauen durchaus noch intakt.

Den ganzen Artikel BLOG auf meiner Webseite: 

schreiben.harald-stuckmann.de

Daisy Montana - Ein Wissenschafts-Thriller, 316 Seiten Spannung auf den Flüssen und in den Bergen Montanas. Als eBook und Taschenbuch bei amazon.

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#romaneschreiben
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#schriftstellerleben
#autorenaufinstagramm
#booksondemand
Neues Buch - neuer Blogbeitrag „Daisy Montana – me Neues Buch - neuer Blogbeitrag „Daisy Montana – mein zweiter Roman, ein Wissenschaftsthriller“ - In dem Beitrag erzähle ich ein bisschen über die Hintergründe des Daisy Montana - Projekts. Wie ich auf die Idee kam, wie es sich entwickelte und welche Schwierigkeiten sich in den Weg stellten. Zu finden im BLOG auf meiner Webseite: 

schreiben.harald-stuckmann.de

316 Seiten Spannung auf den Flüssen und in den Bergen Montanas. Als eBook und Taschenbuch bei amazon.

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Daisy Montana Neues Buch - Mein zweiter Roman. Es Daisy Montana

Neues Buch - Mein zweiter Roman. Es geht …, ja es geht um künstliche Intelligenz. Allerdings sind wir in der Geschichte schon deutlich weiter als ChatGPT und Kollegen.

In den Wäldern Montanas arbeitet eine Reihe von Wissenschaftlern an der Entwicklung einer mächtigen allgemeinen künstlichen Intelligenz. Aus Sicherheitsgründen befinden sich ihre Labore weit verstreut in abgelegenen Hütten ohne Kommunikationsmittel und externe Stromversorgung. Der mysteriöse Leiter des Projekts lässt die Zwischenergebnisse regelmäßig abholen und Treibstoff für den Generator, Wasser und Lebensmittel liefern.

Zur gleichen Zeit steigt Benji Kimura, Journalist bei der Wochenzeitung Flathead Weekly, in sein Kajak, um ein paar erholsame Tage auf einem der Flüsse Montanas zu verbringen. Doch schon bald verweben sich die Wege aller Beteiligten auf überraschende Weise. Erst gerät Benji in Konflikt mit der Natur und dann unversehens in den Dunstkreis von Hacks, Deepfakes, Amok laufenden Maschinen und einer rätselhaften Frau.

316 Seiten Spannung auf den Flüssen und in den Bergen Montanas. Als eBook und Taschenbuch bei amazon.

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#lesenswertebücher
#buchneuerscheinungen
#buecheraufinstagram
#neuesbuchneuesglück
Neuer Blogbeitrag Schreibwettbewerb: Love Between Neuer Blogbeitrag Schreibwettbewerb: Love Between the Pages - Die Entscheidung

In wenigen Tagen, am 20. März 2024, erscheint im Buchhandel eine Anthologie von 18 Romancegeschichten mit dem Titel »Love Between the Pages«.

Der Hintergrund dazu ist folgender: Im Juli 2023 lud BoD (Books on Demand) zur Teilnahme an einem Schreibwettbewerb mit dem Titel »Love Between the Pages« ein. Gefragt waren Kurzgeschichten, die (Zitat): das Thema Buch beinhalten und im Gerne Romance oder Romantasy geschrieben sind. Das heißt, dass deine Protagonistin zum Beispiel in einer Buchhandlung oder Bibliothek arbeitet, Leserin oder Autorin ist oder das Thema Buch eine zentrale Rolle spielt.

Bis zum Teilnahmeschluss am 15. September 2023 waren über 500 Einsendungen zusammengekommen, aus denen 15 ausgewählt wurden, um im Umfeld von drei »erfolgreichen Autorinnen« in dieser Textsammlung veröffentlicht zu werden. Unter diesen 500+ Autoren war auch ich und habe – wie zu erwarten – keinen Stich gemacht.

Aus diesem Grund habe ich meinen Beitrag, eine Geschichte mit dem Titel „Die Entscheidung“, auf meinem Blog veröffentlicht. 

Alle Hintergründe zum Wettbewerb und meine Geschichte im BLOG auf meiner Webseite: 
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#schriftstellerleben #textarbeit #ichschreibe #autorenaufinstagramm #autorenwebsite #schreiben
Neuer Blogbeitrag Schreibratgeber: Writing Insight Neuer Blogbeitrag Schreibratgeber: Writing Insights von Hugh Howey ist der dritte Schreibratgeber in dieser kleinen Reihe. Hugh Howey kennen viele über seine „Silo“-Trilogie, die mittlerweile als Serie bei Apple TV+ ihren Weg auf den Bildschirm gefunden hat.

Die Erstausgaben von „Wool“ (so heißt „Silo“ in der englischen Originalfassung) hat Hugh Howey als Selfpublisher veröffentlicht. Aus den Erfahrungen, die sich vom Schreiben des ersten Satzes bis zur Veröffentlichung angesammelt haben, hat er innerhalb seines eigenen Blogs eine vierteilige Serie gemacht mit dem Titel „Writing Insights“. Die erschien 2017 und ist erfreulicherweise auch heute noch dort zu finden.

Die Writing Insights sind also weniger Schreibratgeber als Erkenntnisse und Einsichten aus der eigenen langjährigen Entwicklung als Romanautor. Es ist weniger ein „Soll“, als ein „Ich hab alles mögliche ausprobiert, und das war das Beste“. Und er redet weniger über das Schreiben als über Strukturen, mit denen der Schreibprozess optimiert werden kann.

Lies weiter im BLOG auf meiner Webseite: 
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Neuer Blogbeitrag Schreibratgeber: How to Write Be Neuer Blogbeitrag Schreibratgeber: How to Write Best Selling Fiction von Dean Ray Koontz ist der zweite Schreibratgeber in dieser kleinen Reihe. Dean Ray Koontz ist ein amerikanischer Autor, der für seine Thriller bekannt ist, die Elemente aus Horror, Mystery und Science Fiction miteinander verbinden.

1981 veröffentlichte Koontz das Sachbuch How to Write Best Selling Fiction. Von den diversen Büchern über das Schreiben von Büchern ist dieses das umfassendste. Auch daran macht sich fest, dass der Autor selbst Schriftsteller ist und einen unglaublichen Schatz an Erfahrungen hat. Im Gegensatz zu den meisten anderen beleuchtet Koontz wirklich ALLE Aspekte der Arbeit am Manuskript. Er beginnt mit dem Erstellen und Strukturieren einer Handlung, wobei er echt originelle Vorschläge hat. Er spielt mit kontrastierenden Wörtern, über spannende Buchtitel, die zu einer Geschichte führen können, bis zu einfach hingeschriebenen ersten Sätzen oder Absätzen, die die Phantasie des Autors so in Gang bringen, dass es zu einem Kreativitätsfluss kommt.

Lies weiter im BLOG auf meiner Webseite: 
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Neuer Blogbeitrag „Schreibratgeber: Save the Cat! Neuer Blogbeitrag „Schreibratgeber: Save the Cat! - Writes a Novel“ - Dies ist der erste Beitrag in meiner Mini-Reihe von Schreibratgebern. Das Buch ist ein Follow-up des Klassikers Save the Cat Goes to the Movies von Blake Snyder, der darin Hilfestellung beim Drehbuchschreiben gibt.

Das Buch gliedert sich in drei Teile: Der erste ist eine Anleitung, wie sich eine gelungene Geschichte in drei Akte und 15 sogenannte „Beats“ (Wendepunkte bzw. Entwicklungsphasen) unterteilt lässt. Diese werden im Rahmen des „Beat Sheets“ so optimiert, dass daraus ein nach dramaturgischen Konzepten generierter Plot wird. Ein solcher Plot besitzt großes Spannungspotenzial und hält damit den Leser bei der Stange.

Im zweiten Teil definiert Jessica Brody „Ten Genres“. Diese zehn Genres werden im Detail behandelt und anhand von dafür typischen Romanen verdeutlicht.

Lies weiter im BLOG auf meiner Webseite: 
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Photo by Danny Trujillo on Unsplash

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